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Seelrider@Bikeandsnow.net  Seite 1 ab 09.- 12.2005

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Auf dieser Seite stehen meine letzten Erlebnisse und Informationen aus dem Bereich Bike.

 

Hier ein paar Impressionen von meinen Nightrides kurz vor und nach dem Jahreswechsel

2005 - 2006

weitere Bilder...

Frohe Weihnachten

 und

einen guten Start in das Jahr 2006

wünscht Thomas W. (Seelrider - Snowrider)

allen Besuchern dieser Seite

Snow- Nightride in den Bergen

 

 

 

 

11.12.2005 Rodelbahn Nazbauer, im Hintergrund Höllenstein mit Grafenberg (Lichter kommen von den Beschneiungsgeräten an den Pisten)

 

 

 

 

 

 

Vor dem Snowride auf der Skiabfahrt zwischen Mittelstation und Gipfelstation in ca. 1450 m Höhe.

Erster Nightride (Mitternachtsbiken) im Schnee im Winter 2005/2006

In der Nacht vom 26/27.11.2005 und ca. 10 cm Schneeauflage konnte ich meine erste "Ride on snow" Tour rollen.

Ich wünschte ich wäre bereits in den Bergen, denn die Temperaturen waren hier noch zu nahe am Gefrierpunkt. Der Boden war stellenweise im Wald noch weich und nass. Es herrschte leichter Schneefall, der aber nicht wirklich störte.

Es hat wie immer viel Spaß gemacht.

 

Schließung von schwierigen Trials in der Region Gardasee. Teil 2

MTB is not a crime, are you a BANDIT ?

 

 

El Signor-Trail 2003 (wo ist der Kopf, hat der Selbstauflöser wohl nicht richtig aufgepasst?)

 

 

 

 

 

El Signor-Trail 2003

 

 

 

 

 

Gardasee Sommer 2003

 

 

 

 

 

Gardasee Sommer 2003

 

 

 

 

 

Monte Baldo Sommer 2003

 

 

 

 

 

Bilder vom Gardaseeurlaub 2003

29.10.2005

Heute habe ich ein Antwort aus dem Trentino erhalten. Leider wurden meine Befürchtungen nur bestätigt. Hier das Schreiben Herrn Mellarini (Standardbrief):

Sehr geehrter/lieber Bikerfreund des Trentino,

wir haben deine/Ihre Mitteilung – gemeinsam mit vielen anderen – bezüglich der Ausübung des Mountainbikesports in unserer Region erhalten. Besonders viele Nachrichten erreichten uns von Besuchern des Gebiets um den Gardasee. Zuallererst sind wir über diesen Interessensbeweis und die Würdigung unseres sportlichen Tourismusangebots natürlich sehr glücklich und können nur versichern, dass uns diese enorme Anzahl von E-Mails vor allem dazu antreibt, unsere Arbeit mit noch mehr Präzision und Ausgewogenheit zu erfüllen, um auf diese Weise der so demonstrierten Bedeutung des Mountainbikesports im Trentino und seinen vielen Anhängern gerecht zu werden.

Eine wichtige Einleitung und anschließend einige genauere und hoffentlich klare Erläuterungen, die darauf abzielen, die Dinge nach einigen Tagen ungerechtfertigter Panikmache wieder zurechtzurücken. In dieser Zeit ging nämlich ein wahres „Medien-Tamtam“ durch die Websites, das allerdings mehr mit den Emotionen des Gehörten, als mit den wirklichen Tatsachen zu tun hatte.

Im Trentino muss niemand, weder heute noch morgen, bei der Ausübung des Mountainbikesports vor Verbotsregelungen oder Einschränkungen kapitulieren: Diese Tatsache kann unter anderem auch von Hunderten Radsportfans bestätigt werden, die auch die letzten Tage der Saison auf den Trassen des Gebiets der Basso Sarca oder des Ledrotals genießen.

Die Autonome Provinz von Trient hat in Zusammenarbeit mit Fachleuten, dem SAT (Tridentiner Alpenverein) - Sektion des italienischen Alpenvereins, welche für die Instandhaltung der Alpenwege zuständig ist - sowie den Gemeinden des Trentino die Prüfung einer Reihe von Vorschriften eingeleitet (diese werden in ihrer definitiven Fassung wahrscheinlich erst ab Sommer 2007 gültig). Ziel ist der Schutz der sensibelsten Gebiete unserer Hochgebirgswelt entlang der kritischsten Strecken der Gebirgswege, die sich vorwiegend in den hoch gelegenen Regionen befinden. Dies dient dem Zweck, im Interesse von allen - uns Einwohnern, den Gästen, den Sportlern, den Bikern aber vor allem unseren Kindern - eine Gesamtqualität unserer Umwelt zu garantieren und die besonders gefährdeten Gebiete im größtmöglichen Ausmaß vor Umweltschäden zu bewahren.

        Auf diese Weise soll die unkontrollierte Ausweitung der übertriebensten und extremsten Arten des Montainbikens (Downhill, Freeride) auf diesen Gebirgswegen verhindert werden. Diese sind vor allem in einer Höhe von 1800/2000 Metern, wo die Vegetation unter großen Schwierigkeiten in einem äußerst fragilen und empfindlichen Mikroklima wächst, besonders anfällig für Beschädigungen.

        Wie kann dieses sicherlich von allen geteilte Ziel erreicht werden? Sicherlich nicht durch eine Verbotspolitik, sondern durch Vertrauen auf die Selbstkontrolle, das Verantwortungsbewusstsein und den Gemeinsinn eines jeden Naturliebhabers und natürlich auch jedes Mountainbikers. Nicht zu vergessen ist dessen Bereitschaft für ein friedliches Zusammenleben mit den Wanderern, die als Besucher der Bergregion die gleichen Rechte besitzen.

 Über zwei Parameter (20% Steigung und Platzbedarf des Mountainbikes quergestellt), die vom Team der Fachleute überprüft wurden, ist besonders viel diskutiert worden. Diese Hypothesen dienten zur Erstellung eines vorstellbaren und objektiven Maßes, um damit einen physischen Raum darzustellen (bei einer eventuellen Begegnung zwischen Wanderer und Biker) sowie als Bezugnahme auf die Bodenverhältnisse. Vor allem bei den langen steilen Abfahrten, bei denen stark gebremst werden muss, graben die Räder des Mountainbikes tiefe Rillen in den Boden, die dann bei Regen zu richtigen Erosionen führen.

Es ist klar, dass unser Ziel ohne die tatkräftige und überzeugte Mitarbeit der Biker nicht erreicht werden kann: Aus diesem Grund möchten wir anstelle einer Verbotspolitik durch die Einbeziehung des italienischen Radsportverbands und anderer qualifizierter Gesprächspartner und Kenner des Mountainbikephänomens eine gemeinsame Befürwortung dieser Entscheidungen erreichen.

Wir befinden uns daher noch immer in der Phase der Vorschläge und Überprüfungen, die mit den verschiedenen zuständigen Stellen des Gebiets ausgearbeitet werden müssen. Wer also das Trentino im Sattel eines Mountainbikes erkunden möchte, kann auch weiterhin völlig beruhigt sein (und ist natürlich herzlich willkommen). Es erwarten ihn mehr als 6000 km für den Verkehr gesperrte Waldwege, 200 auch als „Singletrack“ markierte Trassen, die jeden Frühling hergerichtet werden oder die Routen der großen Überquerungen von Tal zu Tal (an erster Stelle steht hier die Transalp Challenge) und die Strecken der internationalen Treffen (vom Nontal ins Ledrotal, in den Dolomiten des Fassatals und von San Martino).

Hören Sie also nicht auf die auf unangemessene Weise vorgebrachte Panikmache und planen Sie ruhig Ihre Fahrten für das kommende Frühjahr. Sie können sicher sein, dass Sie wie immer herzlich empfangen werden, um in einem idealen Ambiente Ihre liebste Sportart auszuüben.

Tiziano Mellarini

Landesrat für Tourismus

Autonome Provinz Trient

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Hier meine Antwort auf das Schreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Danke für Ihre Antwort und dem Schreiben von Tiziano Mellarini, Landesrat für Tourismus, Autonome Provinz Trient. Leider hat das Schreiben in meinen Augen nicht wirklich eine Aufklärung gebracht. Es klingt nach, alles ist gut, es geht nur um ein paar Verrückte, und es gibt ja so viele Radurlauber die die Region wegen der schönen Wege besuchen. Ich hatte bereits in meinem ersten Schreiben ausgedrückt, das ich vor einigen Jahren eine Diplomarbeit über Hochlagen geschrieben habe und die Verhältnisse in den Alpen studiert habe.  

Zitat aus dem Schreiben von Herrn Mellarini:

Auf diese Weise soll die unkontrollierte Ausweitung der übertriebensten und extremsten Arten des Montainbikens (Downhill, Freeride) auf diesen Gebirgswegen verhindert werden. Diese sind vor allem in einer Höhe von 1800/2000 Metern, wo die Vegetation unter großen Schwierigkeiten in einem äußerst fragilen und empfindlichen Mikroklima wächst, besonders anfällig für Beschädigungen.

Meine Antwort dazu:  Es ist richtig, die Vegetation und der Boden ist im Hochgebirge sehr empfindlich. Allerdings bestehen die Wege und Pfade meist aus Stein, Geröll oder Fels. Hier eine Zerstörung durch Wanderschuhe oder Reifen hinein zu interpretieren wäre sicherlich unseriös. Es geht hier scheinbar um andere Überlegungen.

Welche Überlegungen und Interessen auch hier eine Rolle spielen oder gespielt haben, kann ich mir denken, aber es ist nicht meine Aufgabe als Europäer, hier die Gesetze und Verordnungen in Ihrem Land zu kritisieren. In meinen Augen wurde durch das Schreiben nur bestätigt, das Biker, die ihre Herausforderung auf schwierigen Trails (ohne Umweltschäden zu hinterlassen) suchen, nicht erwünscht sind. Das müssen wir mit unseren Familien leider so akzeptieren und andere Regionen suchen, wo wir noch anspruchsvolle Wege (Up and Down) finden, ohne Schilder und Regeln, die mich und meine Freunde sonst zu Ordnungsbrechern macht. Ich werde die Veröffentlichungen zu diesem Thema weiter verfolgen. 

Mit freundlichen Bikegrüssen 

Thomas Weinberger Dipl.-Ing.agr. 

 

Schließung von schwierigen Trials in der Region Gardasee.

MTB is not a crime,  we are not bandits !

 

 

Gardasee Sommer 2003

 

 

 

Gardasee Sommer 2003

17.10.2005

Im nächsten Jahr tritt eine neue Benutzungsordnung der Wege im Trentino in Kraft. Das Befahren mit Fahrrädern soll nur noch auf Wegen mit einer Mindestbreite (Fahrrad quer) und einem Gefälle bis 20% erlaubt sein. Für die Freunde von technisch, anspruchsvolleren Trailes, wird somit die Region uninteressant. Ich habe einige Urlaube am Gardasee verbracht, um genau diese technisch schwierigen und steilen Trails zu befahren.

Ich habe Mails an verschiedene Fremdenverkehrsbüros gesendet, vielleicht können diese Büros noch Einfluss nehmen und etwas ändern.

(Schreiben:) Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit 1995 ein regelmäßiger Gast in der Region Gardasee Trentino, erst nur alleine, dann mit Freunden, später mit Freunden und eigener Familie. Und warum eigentlich diese Region? Hier gab es nur eine Antwort für mich, die lautete: Mountainbike Touren auf schwierigen, steilen Single-Trails ohne langweilige Forststraßenautobahnen. Ich bin Dipl.-Ing. Agr. und habe meine Diplomarbeit über Hochlagenbegrünungen im Hochgebirge geschrieben. Ich kenne also recht gut die Umweltverhältnisse in der Alpenregion mit den besonderen Naturbedingungen. Ich lege bei meinen Ausfahrten ob nun am Gardasee oder sonst wo in den Alpen oder auch im Mittelgebirge immer Wert auf den Umweltschutz. Die zu erwartenden Naturverletzungen durch Biker sind nach meinen Kenntnissen etwa gleichzusetzen mit denen der Wanderer und deutlich geringer als bei Rindvieh und Pferde. Ich bin bereits 44 Jahre alt und bike in den Bergen seit 20 Jahren und gehöre nicht zu den rücksichtslosen Wilden. Bei den Absichten in Ihrer Region, die Mountainbiker von schmalen Single-Trials und steilen Wegen zu verbannen, würde für mich und meiner Familie und meinen zahlreichen Bikefreunden in Österreich und Deutschland bedeuten, eine andere Ferienregion zu suchen, wo meine Freunde und ich dem Hobby „Mountainbiken auf schwierigen Single-Trails“ ausüben dürfen. Ich habe in den letzten Jahren vielen Bekannten an den verschiedensten Wohnorten in Deutschland die Region Nördliches Region-Gardasee wegen der schönen Landschaft und besonders wegen den herausfordernden Trials empfohlen. Wenn die Regelung in Ihrer Region in Kraft tritt, werde ich in Zukunft andere Regionen z.B. Frankreich oder CZ testen. Ich habe bis heute meine Urlaube im Trentino immer genossen, auch wegen der guten Hotels, Pensionen und den guten Restaurants. Ich kann Sie nur bitten, gegen diese Regelung zu kämpfen. Alle Familienmitglieder werden sonst die Urlaube in guter Erinnerung halten, aber zukünftig andere Gebiete ansteuern. Mit freundlichen Grüssen

Spielregeln der „ Seelrider “

1. Die Teilnahme an Ausfahrten erfolgt immer auf eigene Gefahr und Risiko. Wir vereinbaren außerdem einen Haftungsausschluss bei Unfällen unter den Teilnehmern der Touren, ob Verletzungen oder Sachschäden an den Sportgeräten.

2. Wir tragen immer einen Helm und Handschuhe (möglichst Langfingerhandschuhe).

3. Jeder Teilnehmer passt seine Geschwindigkeit den Geländebedingungen und dem Fahrkönnen an. An unübersichtlichen Stellen ist die Geschwindigkeit besonders zu reduzieren.

4. Fußgänger haben grundsätzlich Vorrang. Je schmäler der Weg, desto größere Rücksichtnahme ist vom Biker gefordert.

5. Bremsen, Züge und Reifen werden sorgfältig vor jeder Ausfahrt überprüfen, damit Unfälle bzw. Gefährdungen von Mensch und Tier durch technisches Versagen von vorneherein auszuschließen sind.

6. Wir hinlassen keine Spuren im Gelände und im Wald. Hier sind nicht nur Blockierspuren gemeint, sondern auch Unrat und Müll.

7. Die „Seelrider“ werben außerdem für mehr Toleranz zwischen den Naturbenutzern, ob nun Fußgänger, Läufer, Wanderer, Reiter oder Hunde.

 

 

25.09.2005

Mein Besuch im Bikepark Innsbruck

"Manitou Nordpark Singletrial"

Die Strecke ist in allen Belangen extrem! Der Erbauer Picco von den Vertrider sagt humorvoll: "Woißt, des is `a selektiewe Schtreckn, und selektiew, des hoißt auswählend - du ja, du net."(Zitat aus der Mountain Bike 11/2004 mit dem Titel des Berichtes: Lernt Demut

Diesem Zitat ist nicht zu widersprechen. Die Strecke ist brutal steil, rutschig, trailig. Es gab hier einige Passagen die ich nicht fahren konnte. Einheimische erzählten, das im Frühjahr die Strecke deutlich besser in Schuss war. Im Augenblick ist Sie sehr ausgewaschen und noch schwieriger und wahrscheinlich nur für ein paar Personen gebaut, die hier überhaupt alles fahren können. Leider habe ich auf der Strecke niemanden angetroffen.

25.09.2005

"Manitou Nordpark Singletrial"

Hier der Blick von Innsbruck auf die Nordkette mit dem Nordpark

 

25.09.2005  "Manitou Nordpark Singletrial"

Der "Boneshaker" ein unmittelbarer Kick und Adrenalinschub. Hier sich zu überwinden über die Kante zu rollen in eine Sturzfahrt mit dem flauen Gefühl, ob die sieben Wippen wirklich funktionieren. Ich bin heruntergerollt mit viel Tempo und viel Adrenalin in der Ausfahrt.

Leider hat mein Fotograf  zu früh den Auslöser gedrückt, so sind nur meine Beine auf dem Bild.

 

24.09,2005

"Manitou Nordpark Singletrial"

Die Aussicht von der Seegrube Nordpark auf die Stadt Innsbruck hat schon etwas.

 

 

23.09.2005

Meine Herbsttour wieder zum Hans Kiener Haus Hochgründeck, wegen der interessanten und abwechslungsreichen Abfahrt.

23.09.05

Der Herbst hat auch seine schönen Seiten.

 

   

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"Wer später bremst, fährt länger"

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