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 "Die meisten Menschen stehen, ich rolle frei voraus"

Seit dem Jahr 1985 beobachte ich die Entwicklung und sammelte selber Erfahrungen im

MTB (Mountainbike) Sport

(in den Anfängen auch ATB "All Terrain Bike" genannt).

Meine Beobachtungen sind natürlich subjektiv und keine Laborwerte. Jeder Bergradfahrer hat sicherlich auch andere Prioritäten und Vorlieben. Vielleicht sind einige Erfahrungen dennoch

für den einen oder anderen ganz interessant und hilfreich.

 

P.S. Es ist sowieso nicht das Material sondern das Erlebnis, die Herausforderung und das Abenteuer

auf den Trails, was mich am MTB fasziniert.

Hier meine Bikegeschichten und Erfahrungen:

Die Geschichten meiner Mountainbikes:

1985  GIANT Escaper           Stahlrahmen CrMo Farbe           Grün ohne Federung

Mein erstes ATB/MTB (Bj. 1985) war ein GIANT Escaper aus einem CrMo 4130 Stahlrahmen. Leider ist der Rahmen ca. 1995 nach vielen gemeinsamen Ausflügen in den Bergen am Hinterbau gebrochen. Die Geometrie unterscheidet sich von den heutigen MTBs schon erheblich. In den Anfangsjahren hatten die Fahrräder noch einen sehr langen Radstand und einen recht flachen Lenkwinkel und eine gebogene Stahlgabel um die Schwingungen und Schläge etwas abzumildern. Meine Rahmenhöhe lag damals bei 19 Zoll, später habe ich kleinere Rahmengrößen bevorzugt. Insgesamt war das Escaper ein robuster und tapferer Begleiter. Die Ausstattung bestand aus Shimano Daumenschalter SL-MT 60 SIS, Umwerfer und Schaltwerk Shimano Deore XT SIS und Shimano Bio-pace (ovale Kettenblätter) 28/38/48.

Bremsen waren Cantilever vorne und U-Brakes hinten und Felgen von Araya, JY 891 Naben und mit einer Serienbereifung in der

Größe 26x 1,75. Gesamtgewicht lag bei etwa 13,5 kg.

Es gab noch keine Klickpedale (nur Bärentatzen mit oder ohne Käfig).

Die Berg-/Biketouren haben aber von Beginn an richtig Spaß gemacht.

 

 

1990  GIANT CADEX Alu                        ohne Federung

 

Dieses Bike wurde viele Jahre sehr hart gefahren, ob im Winter auf Schnee oder auf den zahlreichen Gardaseetouren und in den Alpen. Dieses MTB hat wohl bisher die meisten Kilometer und Stunden auf den Trails und in den Bergen erleiden müssen. Das Giant Cadex Alu habe ich verschenkt.

 

Bunker Monte Brione Gardasee 1995

 

1992  MARIN Team Stahlrahmen            ohne Federung

 

Mit diesem Bike bin ich den ersten Gardasee Marathon anlässlich des Bike Festivals in Riva gefahren. Der Rahmen war aus Stahl (CrMo) und von Anfang an zu weich. Das Oberrohr war sehr lang, damit war auch die Fahrposition sehr gestreckt und unkomfortabel. Das Marin Team war im Neupreis hoch und für mich in der Summe der Eigenschaften ein

Fehlkauf !

Mit einem 1.0 Zoll Laufrädersatz mit Slickreifen benutze ich dieses Rad noch heute 1 bis max. 2x/Jahr für eine Straßenrunde.

 

  Bild im Bereich Farrenpoint zwischen Brannenburg und Bad Feilnbach

 

1996 GT LTS vollgefedert, Judy           SL 80mm, Fox Air Federbein,           Magura HS 11 Bremsen

 

Das GT LTS wurde von mir individuell zusammengestellt. Der US-Rahmen war für damalige Verhältnisse richtig teuer. Die Hinterbaulager (Horst Link) waren aus Kunststoff und nach meiner Meinung unterdimensioniert. Nicht nur die Lager waren nach kurzer Zeit ausgeschlagen, sondern auch die Lagersitze beschädigt. Das Fahrverhalten war für die Zeit ein echter Fortschritt. Das Gewicht lag bei nur ca.12,5 kg und es war mein erstes MTB mit einer Federgabel (noch mit Elastomere und schwacher Dämpfung) und einem Luftdämpfer von Fox als Heckfederung. Das GT LTS nahm im Vergleich zu meinen ungefederten MTBs vielen Trials am Gardasee die Schwierigkeiten.

 

 

1999/2000  Scott Octane

130mm vorne, hinten ca. 150mm

 

Dann kam das Scott Octane. Die serienmäßige Doppelbrückengabel von Manitou wurde direkt beim Kauf gegen eine Einfachbrückengabel Marzocchi Z1 130mm getauscht. Auch die Scheibenbremsen, ursprünglich Magura Klara mit Plastikgriffen wurden nach einigen Tagen der Benutzung gegen eine Shimano XT mit Doppelkolben und 160mm Scheiben getauscht.

Die Kette schliff bereits im Neuzustand am Hinterbau. Der Austausch nach einer Reklamation dauerte leider einige Wochen. Der neue Hinterbau hatte nach meinem Empfinden etwas mehr Flex. Die Laufräder hatten fetten Mavic DH Felgen, aber nur recht dünne Speichen?. Nach kurzer Fahrzeit gab es bereits einen Speichenbruch am HR und wieder dauerte es Wochen, bis die Reklamation bearbeitet und das LR repariert wurde. Leider wurde die durch den Speichenbruch betroffene Felge durch die Fa. Scott weiterverwendet und nicht ausgetauscht.  Die geführten Telefonate und Gespräche mit Verantwortlichen der Fa. Scott über die Probleme mit dem Hinterbau und den langen Wartezeiten bei der Reklamation haben mich persönlich enttäuscht. Nach meinen Eindrücken ist die Kundenbetreuung und der Service bei Scott eher suboptimal.

Fazit für mich: Eher kein Scott in Zukunft!

 

Dafür vereinte das Octane einem guten Kompromiss von Up- und Downhill Fahreigenschaften. Die Marzocchi Z1 QR 20 ist ein zuverlässige Gabel und ging bis zum Verkauf immer ordentlich. Vielleicht liegt es an meinen Fahrstil, der natürlich stark geprägt worden ist, durch meine Vergangenheit mit den vielen Rides auf ungefederten Hardtails.

Das Octane war auch ein guter Begleiter beim Marathon in Saalbach-Hinterglemm 2004 (World Games of Mountain Bike für Hobbyfahrer) und beim 24h Rennen im Landschaftspark Duisburg 2006 oder auch beim MAXC Trial Burg Schaumburg 2006.

Das Gewicht lag mit den von mir gefahrenen Reifen (VR: Swamthing Maxxis 2.5 oder HR: Tioga DH 2.3/Conti 2.5 Diesel) bei etwa 17,5 kg. Das Scott Octane habe ich Anfang 2007 verkauft.

 

 Ostern 2005, Skiabfahrt

2001 Canyon Hardtail Yellowstone           Gabel Judy 100mm,

          ab Nov. 05 MZ Drop Off

 

Kommen wir zum ersten Canyon Bike. Preisleistung war top, aber die einfache RS Judy Gabel ...naja. Das Yellowstone hat mittlerweile mehrere Tausend echte Offroadkilometer abgespult. Viele Verschleißteile wie Ketten, Ritzel, Kettenblätter, Laufräder sind bereits einige Male ausgewechselt worden. Das Bike ist nicht mehr richtig schön, aber immer noch im Gebrauch.

Das Canyon hat mich bei meinem härtesten Rennen "Bike radikal" in Flachau im Jahr 2001 mit 4100 hm und 95 km, auf einer tollen Strecke begleitet.

Im November 2005 habe ich die gebrauchte MZ Gabel Drop off 130 cm vom Kona Coiler (s.u.) montiert. Das Bike hat durch die längere Gabel einen flacheren Lenkwinkel und das Fahrverhalten wurde, wie erwartet, an steilen Rampen schlechter. Dafür werden meine Handgelenke jetzt deutlich besser geschont. Das Gesamtgewicht ist durch die Gabel und den verbauten DH Felgen und Reifen auf ca.14 - 15 kg geklettert. Aus dem ursprünglichen Racebike ist so ein "Allrounder" Hardtail geworden. Das Bike wurde ab 2008 nicht mehr gefahren und ist im Jahr 2009 ausgemustert worden

 

 

2003 Cheetah MFR 02,

Manitou Shermann 1.5 150mm, 145mm hinten

ab Juni 2008 eine ROCK SHOX TOTEM 1.5 (Modell 06/07 eine umgebaute 2-STEP AIR in eine SOLO- AIR, nach den Problemen mit dem 2 STEP System)

 

Cheetah MTB, Handmade in Germany, Rohloff Speedhub, Rahmen sehr gut verarbeitet, Vorderrad stand leider nicht mittig in der Gabel. Nach Angaben von Cheetah sind hier auch die Toleranzen bei der Manitou Gabel verantwortlich. Nach einer eigenen neuen Zentrierung des Vorderrades wurde das Problem beseitigt. Das Fahrverhalten macht richtig Spass. Ich würde mir nur einen flacheren Lenkwinkel und mehr Reifenfreiheit wünschen. Cheetah MTBs gibt es nur über den Versand. Gewicht liegt durch meine robuste Ausstattung bei über 20 kg. Ich kann mir durchaus vorstellen nochmal ein Cheetah zu kaufen. Im Juni 2008 habe ich die defekte Manitou Shermann gegen eine ROCK SHOX TOTEM SOLO AIR mit 180 mm FW gewechselt. Die Geometrie hat sich nur ein wenig verändert (die TOTEM ist wegen der flacheren Gabelkrone nur knapp 2 cm länger im Einbau). Der Lenkwinkel ist jetzt etwas flacher geworden was im Bergabmodus das Fahrverhalten etwas verbessert hat. Die Dämpfung der TOTEM funktioniert deutlich besser als bei der Shermann. Den Hinterbaudämpfer musste ich auf Grund der längeren Gabel in der Druckstufe und in der Federvorspannung erhöhen. Bergauf ist es jetzt deutlich schwieriger das VR durch die längere Gabel am Boden zu halten und es fehlt ein Absenkungmechanismus. (Shermann konnte man von 152 mm auf ca.130 mm absenken).

 

 

2004  Kona Coiler 130mm v/h

 

Durch einige Besuche im Bikepark Leogang habe ich die Marke "Kona" kennen und schätzen gelernt. Die Geometrie passt mir sehr gut. Die Ausstattung der Bikes ist leider nach meiner Meinung dem Kaufpreis nicht ganz angemessen. Die Marke "Kona" verbreitet aber einen guten Spirit von Freiheit, Wildheit und Abenteuer auf den Trails dieser Welt..

Konas Freerider sind halt etwas schwerer, dafür aber auch steif und robust. Schlecht waren die verbauten Naben Shimano 475, die im Neuzustand kein Fett bekommen hatten.

Die Bremsscheiben Hayes mit einem Durchmesser von 160mm wurden bereits nach kurzer Laufzeit gegen 203 mm gewechselt.

Das Gewicht liegt mit meiner Ausstattung und Reifen bei ca. 18 kg.

Das Fahrverhalten ist für Funtouren einfach nur "Super". Ambitionen für CC, MA oder Bergzeitfahren gegen die Stoppuhr sollte man nicht hegen. Aber Fahrspaß ist mit dem Coiler garantiert.

Im November 2005 bekam das Bike eine neue Federgabel (ROCK SHOX Pike 426 mit U-Turn und Pop Lock) mit etwa 140 cm Federweg. Die Gabelhöhe ist gegenüber der vorher verbauten MZ Drop OFF comp 130cm etwas niedriger. (MZ Drop Off jetzt am Canyon Yellowstone s.o.).

Das Kona wurde im September 2009 verkauft.

 

 

2005  Kona Coiler Deluxe140 mm v/h

 

Mein Kona Coiler Nr. 2 mit einer Rahmengröße von 17 Zoll. Die Federgabel MZ Z1 FR mit Stahlfeder ist robust und eher straff. Der volle Federweg ist bei meinem Gewicht und Fahrstil nicht nutzbar, eigentlich brauchte ich eine Stahlfeder mit einer weicheren Kennlinie.

Der Fox Dämpfer DRX 4.0 geht gewohnt gut. Die Bremsscheiben wurden wie bereits beim ersten Coiler auf 203 mm getunt. Die verbauten Hayes Mag Bremsen sind recht empfindlich und ziehen Luft. Die Entlüftung bei Hayes mit DOT ist recht umständlich und oft eine ziemliche Sauerei. Andere Bremsen z.B. Shimano XT hatten bei mir deutlich bessere Ergebnisse nach dem Entlüften.

Das Kona Coiler Deluxe liegt mit meiner Ausstattung und Reifen bei 18 kg.

Das Fahrverhalten ist für Funtouren wie bei Kona gewohnt "Super".

 

 

2007 Canyon ES Tourer

140 mm v/h

 

Ein Neuzugang von Canyon, ein ES aus der "Allmountain oder Tourer" Kategorie. Gewicht liegt bei ca. 13,8 kg. Reifen Schwalbe Albert 2.25. Leider laufen die Reifen auf der Felge trotz mehrmaliger Neumontagen sehr unruhig. Entweder ist die Felge im Durchmesser zu klein oder der Reifenmantel zu groß. Mit dem serienmässigen Lenker von Syntace Vector Lowrider 2014 (12°) fühlte ich mich nicht wohl und habe auf einen Easton Monkey Bar mit einer Breite von 630 mm (Low Riser) gewechselt.

Das Fahrverhalten auf der Vorderachse ist auch nach einigen Ausfahrten noch ungewohnt. Man sitzt irgendwie unnatürlich über dem Rad und nicht "im" Rad.

Die Beschleunigung vom ES ist gut. Die Schaltung von Sram mit X9 geht super, deutlich knackiger als bei Shimano. Das X9 Schaltwerk scheint mir gegenüber Shimano XT robuster und die größeren Schalträdchen setzen sich nach meinen Beobachtung nicht so mit Dreck zu.

Die Luftfederung bei Gabel und Dämpfer ist noch etwas ungewohnt. Ich habe das Gefühl, die Federelemente sacken bei Absätzen zu stark zusammen. Die Tretlagerhöhe ist für mein Gefühl deutlich zu niedrig, besonders wenn die Federelemente mit ca. 20 % Sag gefahren werden.

(...auch das typische Federverhalten von Luftelementen ist hier wohl mitverantwortlich)

Selbst bei kleinen Hindernisse kommt es schnell zu unangenehmen Kontakten des großen Kettenblattes mit dem Hindernis. Für einen Tourer, oder sogar Allmountainbike weniger gut. Bisher hatte ich bei vergleichbaren Hindernissen auch mit Hardtails nicht diese Probleme.

Die FOX Gabel Talas RLC zeigt für mein Gefühl ein schwaches Ansprechverhalten bei kleinen Unebenheiten. Ich habe den Luftdruck weiter abgesenkt und die Dämpfung auf ein Minimum reduziert, leider ohne den gewünschten Erfolg zu erzielen. Die "Lockout" Funktion gegen Wippen brauche ich eigentlich nicht und ist bei mir immer abgeschaltet. Wahrscheinlich wird das Ansprechverhalten der Gabel nach einer gewissen Einfahrzeit noch besser

Die Talas II Funktion zum Absenken der Gabel vor längeren Bergaufpassagen funktioniert toll und ist leicht zu bedienen.(Am Gabelkopf ein kleiner Hebel, wobei eine halbe Umdrehung für die Absenkung in 2 Stufen mit 120 mm und 100mm reicht.)

 

Das Canyon ES ist nach meinem Verständnis ein gutes und leichtes Tourenbike, weniger ein Allmountainbike.

 

 

2009 Cheetah Ignition Custommade

Modell 2010

Federweg 180 mm vorne

und ca. 180mm hinten

 

2 Versuch mit einem Cheetah Bike von Herrn Herrlinger aus Gingen.

Die Bestellung über das Internet/EMail mit individuellen Änderungen in der Ausstattung hat sehr gut funktioniert. Fragen oder Rückfragen wurden stets schnell und ausreichend beantwortet.

Die Verarbeitung des Rahmens ist wie erwartet gut. Leider passte die mitbestellte Sattelstütze Syntace P6 nicht ins Sattelrohr. Nach vielen Versuchen und mit leichter Gewalt wurde die Beschichtigung der Sattelstütze Stück für Stück entfernt, bis mit Gewalt eine Verstellung überhaupt möglich wurde. Die Bremsleitung für die HR Bremse und auch die Schaltzüge sind nach meinem Verständnis zu lang. Im Wiegetritt mit lockerer Bikehose verfängt man sich bereits, was ist dann mit Sträuchern, Ästen oder bei Stürzen. Der Steuersatz war leider bei der Auslieferung zu fest angezogen.

Ich habe einen Sonderrahmen bestellt mit einem kürzerem Sattelrohr 45cm und längerem Oberrohr (575mm).

Leider hatte das MTB bei der Auslieferung keinen Kettenstrebenschutz und die verbauten Schraubgriffe waren sehr einfach und nicht dem Bike entsprechend hochwertig.

 

Die Geometrie ist trotz 180 mm Federgabel sehr ausgewogen ob Up- oder Downhill. Die 2010 RS Totem Coil IS hat leider keine Low- und Highspeed Dämpferverstellung. Für technische und schwierige Trails ist die Geometrie recht gelungen, obwohl nach meinem Empfinden der Lenkwinkel noch flacher ausfallen könnte.

Die Hammerschmidt Kurbel ist in der Funktion ein super Teil für Endurobiker, die gerne lange Uphills fahren. In der Ebene ist die Übersetzung sicherlich zu kurz. In den Bergen ist die Übersetzung 22 Kettenblatt mit Overdrive (entspricht 36 Kettenblatt) aber eine gute Lösung. Die Bodenfreiheit ist natürlich super, genauso das Tragverhalten. Eine Kettenführung ist nicht mehr nötig. Leider gibt es über die Haltbarkeit von Hammerschmidt bisher auch in der Presse keine mir bekannten Aussagen.

Leider stellte sich beim ersten Laufradausbau heraus, dass die Maxle HR Achse nur verspannt eingeführt werden kann. Der Hinterbau ist nicht 100% ausgerichtet.

Im Jahr 2011 wurde eine Variosattelstütze von Rock Shox und die Conti DH Reifen Baron verbaut. Gewicht komplett liegt mit DH Reifen und Sattelstütze bei über 18 kg.

  

2011 Canyon Torque 8.0 Alpinist

Federweg 170 mm vorne

und ca. 180mm hinten

 

Mein 3. Canyon MTB ein Torque 8.0 Alpinist mit Federwege Vorne 170mm FOX 36 Talas RC2 Fit, Hinten 180 mm Fox DHX Air 5.0.

Rahmengröße M hat für mich eine ordentliche Geometrie.

Die Bremsen sind von Avid eine Elixir CR. Ich hoffe diese Avid Bremse ist beständiger als bei Einsätzen an meinen anderen Bikes. Dosierbarkeit ist bei der Elixir sehr gut.

Laufradsatz kommt von Mavic eine Crossmax SX. Ein leichter Radsatz, aber die Narben müssen regelmäßig nachgestellt werden, wie beim Mavic Laufradsatz am Cheetah.

Fahrverhalten war zu Beginn durch das geringe Gewicht ca.15 kg irgendwie ungewohnt. Es liegt im Gegensatz zu meinen Vorläuferrädern etwas mehr Gewicht auf dem Vorderrad. Man kann die Front nur mit mehr Einsatz anheben. Als Gegenwert lässt sich das Vorderrad besser kontrollieren.

Leider zeigte der Dämpfer nach wenigen Fahrten einen starken Ölaustritt. In Österreich wurde 2012 ein Service mit Austausch der Dichtungen vorgenommen.  Eine kleine Menge Öl findet sich nach einem Tag im Einsatz noch immer.

Fox Dämpfer und Federgabeln sind nach meiner Meinung ihr vieles Geld nicht wert. Kurze teure Wartungsintervalle und nur wenig von Qualität zu sehen.

Die serienmäßige Sattelstütze aus Karbon von Syncro wurde nie genutzt und wurde direkt gegen eine Variosattelstütze von Rock Shox getauscht.

Die verbaute Kettenführung hackt schon mal, aber der Zweck wird erfüllt.

Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem MTB Torque von Canyon.

 

  

2014 Trek Remedy 9 27,5 Radgröße

Federweg 140 mm vorne

und ca. 150mm hinten

 

Es musste ein leichteres MTB für das Bergische Land her. Das Alter fordert seine Tribute. Ein Cheetah MTB wurde nach einem merkwürdigen Mail von Herrn Herrlinger GF Cheetah ausgeschlossen.

Es wurde ein Trailbike oder Allmountain Bike von Trek. Fahrverhalten ähnlich dem Torque von Canyon nur noch leichter und mit weniger Federweg.

Bremsen von Shimano XT sind super zu dosieren. Die neue Laufradgröße 27,5"ist nur wenig zu spüren. Vielleicht ein wenig sperriger im Fahrverhalten, dafür in Überfahrt von Hindernissen im Uphill ein Hauch besser.

 

Die Lackqualität vom Trek Remedy ist dem Verkaufspreis unwürdig. An eigentlich allen Montagestellen ist der Lack abgesprungen, wie früher an meinem Gaint . Geometrie ist für meine Fahrgewohnheit sehr gut.

 

  

 

 

Find your own way !

 

 

Bremsen, nur Disc, Meine Erfahrungen mit....

 

Magura Julie 2001 180mm v/h 160mm

 

Leider konnte ich der Bremse nicht das Schleifen abgewöhnen. Bremsbeläge waren schnell verschlissen. Nach Belagwechsel gingen die Bremskolben nicht ausreichend zurück. Bremsleistung für das Mittelgebirge ausreichend. Die Bremshebel waren wenig stabil.

(am Canyon Yellowstone von 2001 bis 2005, dann Hayes Nine)

 

Magura Gustav M 2003/04

Modell 190mm v/h 190mm

 

Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Bremsleistung super. Dosierbarkeit für mich das Beste was ich bisher gefahren habe. Zugegeben das Gewicht ist höher, aber diese Tatsache ist mir egal.

Der Tausch der Bremsbeläge könnte einfacher gelöst sein und ist ein wenig umständlich. (am Cheetah MFR 02 ab 2003)

 

Hayes El Camino 2007

203 mm v/h 203 mm

 

Am VR ist die Dosierbarkeit ordentlich, aber bei weitem schlechter als bei einer Magura Gustav M oder auch der alten Doppelkolbenbremse XT Shimano 756. Die El Camino HR Bremse ist matschig und der Bremshebel gibt die Bremse auch nach vielen Reparaturversuchen nicht frei. Das Problem liegt wohl im Bremshebel selber. Auf Trailabschnitten und nach einigen Höhenmetern abwärts muss der Bremshebel mit den Fingern zurückgedrückt werden um die Brems wieder freizugeben. Für technische Abschnitte ein Krampf. Wenn ich genügend finanzielle Mittel habe wird die Bremse ausgetauscht. (am KONA COILER ab 2007)

 

Hayes Disc DH (MAG) 2006

203 mm v/h 203 mm

 

Dosierbarkeit ist durch den extremen und harten Druckpunkt deutlich schlechter als bei der Magura Gustav M oder der alten XT Shimano 756 Doppelkolbenbremse. Die Hayes Bremse ist robust aufgebaut. Für die Alpen mit langen Abfahrten empfehle ich die 203mm Scheiben. Auf extremen und steilen Singletrials ist die Dosierbarkeit besonders bei abgefahrenen Belägen eher gewöhnungsbedürftig. Verschleiß der Beläge ist nach meinem Empfinden recht hoch! (Preis auch)

(am Kona Coiler ab 2004 und MAG Coiler 2005 und mit 160mm am Canyon Yellostone ab 2005)

 

Shimano Disc XT 756 Doppelkolben

160mm v/h 160mm

 

Sehr robust! Ist seit vielen Jahren und bei den unterschiedlichsten Bedingungen im Einsatz. Der Verschleiß bei den Belägen ist enorm, dafür lassen sich die Beläge schnell und leicht wechseln. Die Dosierbarkeit der XT Doppelkolbenbremse taugt mir sehr, leider ist sie mit den 160mm Scheiben auf Alpentouren oder auf Gardaseeabfahrten überfordert und stellt bei zu starker Hitze den Betrieb ein. In diesem Zustand kann der Bremshebel bis zum Lenker ohne Wirkung gezogen werden. Diese Überhitzung ist aber rechtzeitig zu spüren und eine kurze Pause zur Abkühlung reicht aus, um den Downhill fortzusetzen. Die Scheiben haben sich durch solche Aktionen stark verfärbt und schleifen im überhitzten Zustand. Nach einer kompletten Abkühlung ist die Bremse wieder völlig in Ordnung. Die Bremse ist nach meinen Erfahrungen sehr robust und funktioniert bei mir schon wirklich viele Jahre ohne Probleme. Leider ist diese Bremse seit etwa 2005 nicht mehr im Handel.                      

(am Scott ab 1999...2007 habe ich mein Scott verkauft.)

 

Sram Avid Juicy 7 2007

205/185 mm

 

Bremsleistung ist ordentlich. Die Druckpunktverstellung ist ganz nett, die gelegentlichen Scheppergeräusche sind oft störend. Die Dosierbarkeit empfinde ich als gut. Die Bremshebelverstellung mit einer kleinen Imbusschraube (ähnlich Hayes, Shimano) ist durch die Rasterung besser und auch dauerhafter ohne eine selbstständige Verstellung wie etwa bei Hayes..

(am Canyon ES von 2007)

 

Sram Avid Code 2009

203/203 mm

 

Bremsleistung ist gut. Die Hebel haben für meine Hände eine angenehme Form und habe eine auffallend gute Führung (Gelenke). Die Dosierbarkeit ist recht gut. Die Bremshebelverstellung ist ohne Werkzeug leicht durchzuführen.

(am Cheetah Ignitation)

 

Sram Avid Elixir CR 2010

203/203 mm

 

Bremsleistung ist ausreichend. Die Druckpunktverstellung funktioniert hier besser als bei der Juicy. Die Hebel haben für meine Hände eine angenehme Form. Die Dosierbarkeit ist gut, aber deutlich schlechter als bei der Gustav von Magura oder Avid Code. Die Bremshebelverstellung ist ohne Werkzeug zu verstellen.

(am Kona Coiler Deluxe und Torque Canyon)

 

 

 

Mein Freerider Cheetah MFR 02, Rahmen (M 48)

 

Federgabel:

Manitou Shermann Breakout 152 mm

 

Dämpfer:

Fox Vanilla RC 145 mm,

 

Bremsen:

Magura Gustav M, 190 mm, VR und HR

 

Schaltung:

Rohloff Speedhub mit Kettenführung

Übersetzung 40/42 und 16er Ritzel hinten.

 

Steuersatz/Vorbau/Lenker:

FSA Orbit Extrem Pro 1,5",  FSA DH Stem 60mm,

FSA 1,5" DH

 

Kurbel:

Shimano XT

 

Naben:

VR DT(Swiss) FR, HR Rohloff

 

Felgen: Shimano 321 DH

 

Sattel/Sattelstütze:

Tioga Multi Control 2, Roox S 4

 

Licht für Nightride (Achtung !! Nicht für den Straßenverkehr erlaubt)

Lupine 25 W Halogen

Hoher Preis aber wirklich gut verarbeitet. Licht ist ausreichend für Singletrails

 Lupine Edison

Extrem hell, aber extrem hoher Preis. Die Edi brennt Löcher in den Horizont.

 Lupine Wilma

Extrem hell, mit der neuesten LED (Cree) Technik aber auch recht teuer. Auch eine Lupine Wilma brennt Löcher in den Horizont.

 Lupine Piko

Ausreichend hell, leicht, klein mit der neuesten LED (Cree) Technik aber wie immer bei Lupine nicht billig.

 

 

Reifen (ich liebe seit 20 Jahren breite Reifen für das MTB)

Tioga 2.3 DH   (Faltreifen), 2003

ca. 1100 g/Reifen

Guter Grip, aber recht schwer. Das hohe Gewicht ist besonders am Vorderrad spürbar, die Lenkung wird durch das Gewicht unruhig, und klappt schnell ein. Die Reifen sind sehr laufruhig.

Schwalbe Fat Albert 2.35 (Faltreifen),

ca. 750 g/Reifen

Gut und leicht, aber auf nassen Untergrund recht rutschig. Die Fat Albert sollen ab etwa 2005 deutlich besser bei Nässe geworden zu sein. Die Schwalbe Reifen zeigten bei mir wiederholte Male Probleme bei der Montage, Sie lassen sich gut auf die Felge bringen, nur dann bekommmt man sie nicht zu einem ruhigen Lauf. Maxxis Reifen sind hier deutlich strammer und ruhiger im Lauf nach der Monatage.

Schwalbe Albert 2.25 (Faltreifen),

ca. 700 g/Reifen

Leicht und recht griffig. Der Vorderreifen (Faltversion) an meinem Canyon ES 2007 scheint im Durchmesser zu groß. Dieser Reifen konnte leider nicht ordentlich und gleichmäßig montiert werden. Der so verursachte unruhige Lauf ist einfach nur störend. Hier habe ich einen alten Drahtreifen Nokian NBK montiert und der Lauf ist jetzt einwandfrei. Das Haftvermögen des Albert bei nassen Untergrund ist ausreichend. Auf der Straße und auf Forstwegen läuft der Reifen leicht.

Maxxis Swamthing 2.5 (Drahtreifen)

42a Super Tracky

ca. 1200 g/Reifen

seit 2004

Im Schnee und bei nassen Bedingungen gut, aber sehr schwer, mit hohem Rollwiderstand auf festen Wegen und Straßen. Der Uphill kann so noch etwas mühsamer sein. Für mich ist dieser Reifen trotzdem mein Favorit in den Alpen. Durch das hohe Gewicht sind hier die Effekte auf die Lenkung (s.o.) auch sehr ausgeprägt. Die Maxxis Swamthing Reifen laufen sehr ruhig.

Maxxis Minion 2.5 (Drahtreifen)

42a Super Tracky

ca. 1300 g/Reifen

2007-2009

Bisher 2x nur auf dem Hinterrad eingesetzt. In weichem und nassem Untergrund ist die Haftung und Führung weniger toll. Auf harten und trockenem Untergrund ordentlich. Lassen sich recht gut montieren und der Rundlauf ist in Ordnung.

Continental Kaiser Downhill 2.5 (Drahtreifen)

ca. 1300 g/Reifen

2009

Auf dem Vorderrad eingesetzt. Montage und Rundlauf ist einwandfrei. Dieser Conti "Kaiser" hat im Gegensatz zu vielen Contis für meinen Geschmack eine ausreichend stabile Seitenwand, um auch Kontakte mit Felsen und Steinen bei wenig Luftdruck zu überstehen. Der Lauf auf harten Untergrund geht für einen Reifen dieser Kategorie auch in Ordnung. In der Einfahrt zu einer Kurve ist die verhältnismäßig große Lücke zwischen Mittelblöcken und Randprofilblöcken etwas gewöhnungsbedürftig. Der Reifen ist bei mir laufruhig und hat bei den unterschiedlichsten Bodenbedingungen einen guten Grip.

Schwalbe Big Betty 2.4 (Faltreifen)

vorne GG, hinten ORC

ca. 890 g/Reifen

Der Reifen ist recht gut für den Allroundeinsatz geeignet. Der Grip könnte auf steilen Trails mit der ORC Mischung besser sein, dafür rollt der Reifen für einen "Freeride" Reifen noch recht ordentlich auf der Straße. Ich hatte genauso wie bei Schwalbe Albert s.o. wieder das Problem mit einer sauberen Montage. Nach mehrmaligen Versuchen, mit Kneten, Montageseife, hoher Druck ist der Mantel nicht ordentlich zu montieren, dass der Rundlauf in Ordnung geht. Sind es hier Toleranzen der Mäntel ?? oder was auch immer, es bleibt einfach unbefriedigend. Das Problem mit dem Rundlauf bzw. Montage von Schwalbe Big Betty in der Faltversion ist bei bestimmten Felgen z.B. SUN X-Type sehr gravierend. Bei Maxxis Reifen allerdings Drahtversionen in der DH Version sind diese Probleme noch nicht vorgekommen. Besser geht die Montage der Schwalbe Reifen wohl bei flachen Felgen, dann ist Rundlauf oft in Ordnung. Beim Big Betty empfehle ich am VR die GG Mischung und am HR die ORC Mischung.Seit 2007 gibt es eine Triple Mischung.

Nokian Spike Reifen 2.3

Freddies Reverenz mit Doppelkarkasse und mit 336 Spikes

ca. 1650 g/Reifen

Seit Anfang der 90er Jahre habe ich Erfahrungen beim "Snowriden" auf Rodelbahnen in den Alpen gesammelt. Erst Ende 2005 habe ich mich entschlossen, einen Spikereifen zu testen.

Ergebnis : Natürlich super Traktion und Sicherheitsreserven auf Eis. Nachteil: Reifen graben sich bei weicheren Schneedecken schneller ein als z.B.die 2,5 Swampthing Reifen. Insgesamt war für mich diese heftige Investition (Nokian Freddies Reverenz 2.3) die richtige Entscheidung.

Nokian Freddies Reverenz Spike Riefen nach 8 Jahren und vielen Abfahrten.

 

Schwalbe Spike Reifen 2.3

Schwalbe Ice Spiker Pro 361 Spikes 2,35" TL-Ready Faltreifen

Bei der Montage der Nokian Spike Reifen habe ich den Draht im Nokian Reifens beschädigt. So musste Ich musst einen neuen Spikereifen beschaffen. Leider waren die Freddies Reverenz von Nokian nicht im Netz zu finden, deshalb wurde der von der Fachpresse hochgelobter Schwalbe Ice Spiker Pro 361 Spikes bestellt.

Der Schwalbe Ice Spiker Pro 361 Spikes liegt im Preis auf der Höhe von dem Nokian, aber die Qualität von Schwalbe ist sehr zweifelhaft. Der ungebrauchte Reifen hatte schon Risse und einige Spikes waren unzureichend in das Profil eingearbeitet. Mein Nokian sieht nach 8 Jahren besser aus als ein Neureifen von Schwalbe. Eingefahren wurde beide Reifen. Es gab mit dem Schwalbe 3 Ausfahrten und 3 Spikes sind bereits verloren und einige sind schief im Profil. Nokian hat noch alle Spikes und alle Spikes sind bombenfest.

Nach ein 3x Ausfahrten im Dez. 2012 und Jan. 2013

 

Nach meiner Meinung kennt die Firma Schwalbe wenig vom Einsatzbereich. Der Mantel und die Gummimischung muss deutlich fester ausgelegt werden. Die Walkarbeit in Kombination mit weicher Gummimischung kann zusammen mit Spikes einfach weniger funktionieren. Der Reifen ist im Vergleich zum Nokian Freddies Reverenz wohl deutlich leichter, aber der Nokian funktioniert und hat einen deutlich besseren Grip auf Schnee und Eis. Auf Asphalt läuft der Nokian schlechter, aber dafür brauche ich keinen Spikereifen.

Die Qualität vom Schwalbe Ice Spiker Pro 361 Spikes ist für mich mehr als entäuschend.

 

Continental Baron 2.5 (Drahtreifen)

ca. 1300 g/Reifen

2011

Auf dem Vorder und Hinterrad auf dem Cheetah Freerider eingesetzt. Montage und Rundlauf ist einwandfrei. Dieser Conti  wie der  Kaiser eine stabile Seitenwand, um auch Kontakte mit Felsen und Steinen bei wenig Luftdruck zu überstehen. Der Lauf auf harten Untergrund ist für einen Reifen dieser Kategorie recht gut. Der Reifen ist laufruhig und hat bei den unterschiedlichsten Bodenbedingungen einen guten Grip.

 

 

History of Seelrider (Mitte der 80'Jahren)

Foto:

Terrasse Kaiser-Franz-Josef-Höhe 2369 m üNN:

 

Mit meinem ersten "ATB"

später "MTB"

 Giant Escaper

 

Tour von Ferleiten über die

Edelweissspitze, Fuscher Törl über Hochtor

 Richtung Heiligenblut,

dann wieder hoch zum

Großglockner-Gletscher

über Schöneck zur Kaiser-Franz-Josef-Höhe

(Großglockner-Hochalpenstrasse)

und wieder zurück.

 

(Diese Tour war komplett on Road)

 

 

 

 

Antrieb, Schaltung, Laufräder u.s.w...

 

Schaltung:

Shimano XT oder LX oder Deore

SRAM X9 oder XO

Rohloff Speed Hub

(Stand 2007)

Mein Favorit: SRAM X9 (XO) oder XT Shimano. Wobei die Spannungsfedern bei SRAM straffer scheinen. Die größeren Schaltungsrollen der Sram Schaltwerke scheinen auch nicht so schnell zu verdrecken.

Absolut wartungsarm und robust ist die Schaltungsnarbe von Rohloff. Kette wird ruhiger geführt, die Übersetzung ist allerdings eingeschränkter als bei herkömmlichen Kettenschaltungen. Für das Grobe einfach genial. In den Bergen bleibt es bei der bei einem Kompromiß bei der Kombination Kettenblatt und Ritzel zwischen Berggang und Abfahrt bzw Ebene. Der Ein- und Ausbau ist deutlich schwieriger und hackeliger als bei einer Kettenschaltung im klassischem Sinn. (beim Cheetah MFR 02)

Umwerfer LX oder Deore

Stand 2007)

Nach meinen Erfahrungen reicht auch die Shimano LX oder sogar die Shimano Deore Teile. Sram Umwerfer macht einen robusten Eindruck, die Funktion ist mit Shimano XT, LX, Deore nach meinem Empfinden sehr ähnlich.

Antriebskette Shimano oder Sram

Ketten haben aufgrund meiner mangelnden Pflegebereitschaft nur eine kurze Halbwertzeit. XT Shimano oder 990/980 Sram sind optimal. Der Kettenverschluss ohne Nieten bei Sram (geht auch mit Shimano)  ist einfach super.

Schaltgriffe

Rapidfire von Shimano sind für mich immer noch richtig gut.

Sram Trigger sind knackig und schnell.

Die Kombination Schaltung mit Bremsenhebel, wie "Shimano Dual-Control" (an Verleihrädern getestet) ist für mich keine Alternative. Es besteht immer die Gefahr sich auf unruhigen Strecken zu verschalten (Gefahr von Kettenklemmern) oder das der Bremshebel im falschen Moment aus den Fingern rutscht und man deshalb stürzt.

Laufräder, Felgen, Speichen, Schläuche...

Für mich sind nur breite Felgen mit breiten Reifen (z.B. Mavic 321 oder 725, DT Swiss 5.1 disc nur 500g/Felge, Sun Single Track, Sun MTX) sinnvoll.

Ich bevorzuge 32 Speichen (VR und HR), möglichst robuste Speichen mit Pro Lock Nippel.

Bei den Schläuchen setze ich seit fast 20 Jahren auf Latexschläuche, mit denen ich im Gegensatz zu vielen Informationen aus der Presse oder im Erfahrungsaustausch mit anderen Bikern bisher überhaupt keine Probleme hatte.

Am 27.03.2006 zum ersten Mal ein Latexschlauch geplatzt. Allerdings war der Schlauch bereits ca. 6 Jahre alt.

 

 

 August 2006                                         

 

Pedale SPD or not SPD...

 

SPD

Zum "Radeln" auf Wegen und zum Tempo machen, sind SPD Pedale z.B. 636, 637 u.s.w... einfach besser als Flatpedale..

Auch bei Bikeparkausflügen mit hohem Tempo habe ich lieber einen festen Kontakt über die Schuhe und Bindung (SPD) zum Bike.

(2011) Bin heute eigentlich nur noch mit Flats unterwegs. Für ein Rennen gibt es zum SPD Pedal keine Alternative. Auch in Bikeparks bin ich heute mit Flats unterwegs.

 

Flatpedale

Dagegen sind Flatpedale in meinen Augen bei Übungen zur Fahrtechnik unersetzbar. Auf Abenteuertouren mit Kletterpassagen auf Steigen und im Schnee mit warmen Wanderschuhen sind Flatpedale mit Pins die bessere Wahl für mich.

Ich bevorzuge Schuhe, deren Sohle noch ausreichend steif sind um Krämpfe in den Füßen vorzubeugen.

2011 Die Sohlen sind heute einfach super klebrig und eigentlich gibt es außer einem Cross Country oder Marathon Rennen kein wirklicher Grund für mich noch die Klickpedale zu nehmen.

 

 

 

 

 August 2011                      

 

 

Bikecomputer, Pulsmesser...

 

Bikecomputer

VDO hat sich bei mir bewährt.

Bei Sigma Geräten hatte ich bisher immer Pech.

(Ich hatte bereits etwa 6x Sigma Geräte im Einsatz)

(Tastenfunktionen waren oft nach der 1. Saison schon defekt)

Puls

Polar gut und teuer.

VDO reicht für meine Ansprüche in der Kombination mit dem Tacho.

 

 

 

Juni 2006                                 

 

 

GPS oder Karte ...

 

GPS

Ein schönes Spielzeug und eine große Hilfe bei Fahrten in unbekannten Gebieten.

Veröffentlichungen im Web oder in Foren lehne ich ab.

Austausch über gute Freunde ist o.k.

Gute Geräte sind noch immer recht teuer. Ich hoffe meine Finanzen reichen mal für ein gutes Gerät mit vernüftiger Software.

Garmin hat für 2008 ein GPS Gerät angekündigt (Edge 609 und 709) mit Kartendarstellung und sämliche Tachofunktionen und Pulsfunktionen.Der Preis liegt bei ca.400 -500 Euros.

2010 folgten dann die neuen Generationen in Sachen GPS. Es sind jetzt viele verschiedene Hersteller, die ordentliche Geräte bauen. Darunter ist auch VDO mit einem interssanten Gerät.

 

VDO GP7

Ein GPS Gerät der neuen Generation. Die Bedienung ist nicht wirklich gelungen. Die Ablesbarkeit bei Sonne ist auch bei maximaler Beleuchtung der Anzeige schlecht. Das GPS Programm mit den vielen Einschränkungen (nur 2 Kopien, obwohl man eigentlich 3 brauchen könnte u.s.w..) ist auch nicht wirklich flexibel. Akkuleistung ist bei mir überhaupt nicht ausreichend, reicht oft nicht mal für eine Halbtagestour.

 

 Fugawi

Ein gute Software mit Anbindung für die meisten GPS Geräten. Hier können mögliche Touren abgetastet und das Profil erstellt werden. Es können digitale Karten aber auch gescannte Karten verwendet werden.

 

 

 

 

 

Schutzbekleidung ...

 

Helm

Im Bikepark möglichst nur mit Vollvisierhelm.

 

Auf Touren ein Bikehelm oder Skathelme. Die Skathelme gefallen mir im Augenblick besser. Skathelme sind zwar erheblich wärmer im Sommer, aber schützen oft etwas besser.

Für mich ist außerdem wichtig, dass die Sicht auf Abfahrten nach vorne (Rucksack drückt von hinten den Helm in die Stirn) nicht beeinträchtigt wird. (z.B.Sonnenvisiere sehen gut aus, helfen auch bei starker Sonneneinstrahlung, aber behindern mich auf steilen Abfahrten in der Sicht oder ich muss den Kopf unnatürlich im Nacken halten und überstrecken.)

 

Rückenprotektoren, Arm- bzw. Beinprotektoren, Nackenschutz

Im Bikepark benutze ich möglichst alle verfügbare Schutzprotektoren (Rücken, Brust, Arme, Knie/Schienbein). Nach schmerzlichen Erfahrungen rate ich auch zu Handschuhe, die mit Protektoren ausgestattet sind.

Einen Halswirbelschutz ist auch eine sinnvolle Ergänzung zur Schutzausrüstung.

 

Auf anspruchsvollen Pfaden mit Flatpedalen habe ich meist einen leichten Schienbeinschutz mit dabei.

 

Nach einem Sturz und einem schmerzhaften Sprunggelenksbruch Ende Sept. 2007 empfehle ich knöchelhohe Schuhe, die mehr schützen, leider aber beim Pedalieren leicht behindern können.

 

Der Nackenschutz ist ein weiteres wichtiges Element in der Schutzbekleidung für den Downhill/Freeride/Park Einsatz. Meine nächste Anschaffung ist ein Nacken Schutz.

 

 

 

                                                                                           Juni 2006

 

Bekleidung ...

 

no Baumwolle

Die Erfindung von Funktionsunterwäsche bewahrte mich sicherlich vor so manchen Erkältungen.

Die Trageeigenschaften der modernen Funktionsfasern hat sich in den letzten Jahren immer weiter verbessert.

 

Schlabberlook oder Balletthosen

Schlabberlook gefällt mir persönlich besser. Eines ist aber sehr wichtig: Weite Hosen dürfen auf steilen Abfahrten (wo der Schwerpunkt hinter den Sattel gebracht wird) nicht hängenbleiben sonst gibt es schnell einen unbeabsichtigten und manchmal auch schmerzhaften Abgang vom Bike.

 

MTB Schuhe SPD

Specialized Team oder Pro Team sitzen bei mir sehr gut. Die Sohle ist hart und für schnelle Runden optimal. Mein Schuhgröße ist normal bei 43, hier trage ich 44.

Auf meinen kleinen Runden hier in der Umgebung fahre ich meist einen Lake MX155 aus dem Jahr 2004. Die Sohle ist ausreichend hart. Hier habe ich die Schuhgröße 43,5 was aber etwas zu klein ist. Der Schuh ist recht schmal geschnitten.

Für den lässigen Einsatz habe ich noch eine Vans aus 2005 mit einer Waffelsohle und SPD. Die Sohle ist ausreichend hart um damit auch längere Touren fahren zu können. 

2007 hatte ich noch einen 661 Dually Taki SPD und war sehr unzufrieden. Die SPD Sohle war viel zu weich, die allgemeine Verarbeitung war sehr zweifelhaft. Durch Einlagen habe ich dann versucht die Sohle etwas zu versteifen und zu verbessern. Die Schnüre rissen bereits nach kurzem Einsatz, die Löcher auseinander. Ich habe dann neue Ösen aus Metall nachgearbeitet, aber das Material des Schuhes ist einfach zu dünn und schwach. Der Schuh war nach kurzer Zeit völlig ausgelatscht.

 

MTB Schuhe ohne SPD

661 Dually Taki 2007 waren ohne SPD Sohle genauso unzureichend verarbeitet. Die Sohle beim 661 Dually ohne SPD war extrem weich und deshalb auch schmerzhaft, wenn sich der Fuss um das Pedal wickelt. Die Füsse ermüden und verkrampften so bereits nach kurzer Fahrt. Die 661 habe ich im Onlineshop erstanden.

Seit ein paar Tagen habe ich nun den FiveTen Impact Rennie halbhoch und bin von der griffigen Sohle beeindruckt. Der Schuh ist für mich etwas zu breit geschnitten aber es geht. Die Sohle ist ausreichend hart auch für die Strecke. Was die Haltbarkeit angeht kann ich erst später mal etwas berichten.

Ich nehme auch gerne mal Wanderschuhe zum MTBiken, wenn die Sohle und der Schaft zum Biken in Ordnung ist. Im Gebirge ist ein Wanderschuh (halbhoch mit Knöchelschutz) bei Tragepassagen klar im Vorteil.

 

 

 

 

 

 

History of Seelrider (Mitte der 80'Jahren)

 

 

 

 

"Wer später bremst, rollt länger"

 

Siehe zu Seelrider auch...

Siehe auch Snowrider (Ski)...

 

 

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