Der Berg ruft den SEELRIDER
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1985 Gaint Escaper - My first ATB/MTB

Mein erstes ATB/MTB (Bj. 1985) war ein GIANT Escaper aus einem CrMo 4130 Stahlrahmen. Leider ist der Rahmen ca. 1995 nach vielen gemeinsamen Ausflügen in den Bergen am Hinterbau gebrochen. Die Geometrie unterscheide sich von den heutigen MTBs schon erheblich. In den Anfangsjahren hatten die Fahrräder noch einen sehr langen Radstand und einen recht flachen Lenkwinkel und eine gebogene Stahlgabel um die Schwingungen und Schläge etwas abzumildern. Meine Meine Rahmenhöhe lag damals bei 19 Zoll, später habe ich kleinere Rahmengrößen bevorzugt. Insgesamt war das Escaper ein robuster und tapferer Begleiter. Die Ausstattung bestand aus Shimano Daumenschalter SL-MT 60 SIS, Umwerfer und Schaltwerk Shimano Deore XT SIS und Shimano Bio-pace (ovale Kettenblätter) 28/38/48. Bremsen waren Cantilever vorne und U-Brakes hinten und Felgen von Araya, JY 891 Naben und mit einer Serienbereifung in der Größe 26x 1,75. Gesamtgewicht lag bei etwa 13,5 kg. Es gab noch keine Klickpedale (nur Bärentatzen mit oder ohne Käfig). Die Berg-/Biketouren haben aber von Beginn an richtig Spaß gemacht.

1990 GIANT CADEX Alu o. Federung

Dieses Bike wurde viele Jahre sehr hart gefahren, ob im Winter auf Schnee oder auf den zahlreichen Gardaseetouren und in den Alpen. Dieses MTB hat wohl bisher die meisten Kilometer und Stunden auf den Trails und in den Bergen erleiden müssen. Das Giant Cadex Alu habe ich verschenkt.

1992 MARIN TEAM Stahlrahmen o.F

Mit diesem Bike bin ich den ersten Gardasee Marathon anlässlich des Bike Festivals in Riva gefahren. Der Rahmen war aus Stahl (CrMo) und von Anfang an zu weich. Das Oberrohr war sehr lang, damit war auch die Fahrposition sehr gestreckt und unkomfortabel. Das Marin Team war im Neupreis hoch und für mich in der Summe der Eigenschaften ein Fehlkauf ! Mit einem 1.0 Zoll Laufradersatz mit Slickreifen benutze ich dieses Rad noch für eine Straßenrunde.
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1996 GT LTS vollgefedert

Das GT LTS wurde von mir individuell zusammengestellt. Der US-Rahmen war für damalige Verhältnisse richtig teuer. Die Hinterbaulager (Horst Link) waren aus Kunststoff und nach meiner Meinung unter dimensioniert. Nicht nur die Lager waren nach kurzer Zeit ausgeschlagen, sondern auch die Lagersitze beschädigt. Das Fahrverhalten war für die Zeit ein echter Fortschritt. Das Gewicht lag bei nur ca.12,5 kg und es war mein erstes MTB mit einer Federgabel (Judy SL 80mm noch mit Elastomere und schwacher Dämpfung) und einem Luftdämpfer von Fox (Fox Air) als Heckfederung. Die Bremsen waren Magura HS 11, die besser zu dosieren waren. Das GT LTS nahm im Vergleich zu meinen ungefederten MTBs vielen Trials am Gardasee die Schwierigkeiten.
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1999/2000 Scott Octan

Dann kam das Scott Octane. Die serienmäßige Doppelbrückengabel von Manitou wurde direkt beim Kauf gegen eine Einfachbrückengabel Marzocchi Z1 130mm getauscht. Auch die Scheibenbremsen, ursprünglich Magura Klara mit Plastikgriffen wurden nach einigen Tagen der Benutzung gegen eine Shimano XT mit Doppelkolben und 160mm Scheiben getauscht. Die Kette schliff bereits im Neuzustand am Hinterbau. Der Austausch nach einer Reklamation dauerte leider einige Wochen. Der neue Hinterbau hatte nach meinem Empfinden etwas mehr Flex. Die Laufräder hatten fetten Mavic DH Felgen, aber nur recht dünne Speichen?. Nach kurzer Fahrzeit gab es bereits einen Speichenbruch am HR und wieder dauerte es Wochen, bis die Reklamation bearbeitet und das LR repariert wurde. Leider wurde die durch den Speichenbruch betroffene Felge durch die Fa. Scott weiterverwendet und nicht ausgetauscht. Die geführten Telefonate und Gespräche mit Verantwortlichen der Fa. Scott über die Probleme mit dem Hinterbau und den langen Wartezeiten bei der Reklamation haben mich persönlich enttäuscht. Nach meinen Eindrücken ist die Kundenbetreuung und der Service bei Scott eher suboptimal. Fazit für mich: Eher kein Scott in Zukunft! Dafür vereinte das Octane einem guten Kompromiss von Up- und Downhill Fahreigenschaften. Die Marzocchi Z1 QR 20 ist ein zuverlässige Gabel und ging bis zum Verkauf immer ordentlich. Vielleicht liegt es an meinen Fahrstil, der natürlich stark geprägt worden ist, durch meine Vergangenheit mit den vielen Rides auf ungefederten Hardtails. Das Octane war auch ein guter Begleiter beim Marathon in Saalbach-Hinterglemm 2004 (World Games of Mountain Bike für Hobbyfahrer) und beim 24h Rennen im Landschaftspark Duisburg 2006 oder auch beim MAXC Trial Burg Schaumburg 2006. Das Gewicht lag mit den von mir gefahrenen Reifen (VR: Swamthing Maxxis 2.5 oder HR: Tioga DH 2.3/Conti 2.5 Diesel) bei etwa 17,5 kg. Das Scott Octane habe ich Anfang 2007 verkauft.
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2001 Canyon Yellowstone Hardtail

Kommen wir zum ersten Canyon Bike. Preisleistung war top, aber die einfache RS Judy Gabel ...naja. Ab 2005 wurde die Gabel gegen eine MZ Drop Off gewechselt. Das Yellowstone hat mehrere Tausend echte Offroadkilometer abgespult. Viele Verschleißteile wie Ketten, Ritzel, Kettenblätter, Laufräder sind bereits einige Male ausgewechselt worden. Das Bike ist nicht mehr richtig schön, aber lange im Gebrauch. Das Canyon hat mich bei meinem härtesten Rennen "Bike radikal" in Flachau im Jahr 2001 mit 4100 hm und 95 km, auf einer tollen Strecke begleitet. Im November 2005 habe ich die gebrauchte MZ Gabel Drop off 130 cm vom Kona Coiler (s.u.) montiert. Das Bike hat durch die längere Gabel einen flacheren Lenkwinkel und das Fahrverhalten wurde, wie erwartet, an steilen Rampen schlechter. Dafür werden meine Handgelenke jetzt deutlich besser geschont. Das Gesamtgewicht ist durch die Gabel und den verbauten DH Felgen und Reifen auf ca.14 - 15 kg geklettert. Aus dem ursprünglichen Racebike ist so ein "Allrounder" Hardtail geworden. Das Bike wurde ab 2008 nicht mehr gefahren und ist im Jahr 2009 ausgemustert worden
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The history of Seelrider 1985 bis 2003

Seit dem Jahr 1985 beobachte ich die Entwicklung und sammelte selber Erfahrungen im MTB (Mountainbike) Sport (in den Anfängen auch ATB "All Terrain Bike" genannt). Meine Beobachtungen sind natürlich subjektiv und keine Laborwerte. Jeder Bergradfahrer hat sicherlich auch andere Prioritäten und Vorlieben. Vielleicht sind einige Erfahrungen dennoch für den einen oder anderen ganz interessant und hilfreich. P.S. Es ist sowieso nicht das Material sondern das Erlebnis, die Herausforderung und das Abenteuer auf den Trails, was mich am MTB fasziniert.
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1985 bis 2003

Seit dem Jahr 1985 beobachte ich die Entwicklung und sammelte selber Erfahrungen im MTB (Mountainbike) Sport (in den Anfängen auch ATB "All Terrain Bike" genannt). Meine Beobachtungen sind natürlich subjektiv und keine Laborwerte. Jeder Bergradfahrer hat sicherlich auch andere Prioritäten und Vorlieben. Vielleicht sind einige Erfahrungen dennoch für den einen oder anderen ganz interessant und hilfreich. P.S. Es ist sowieso nicht das Material sondern das Erlebnis, die Herausforderung und das Abenteuer auf den Trails, was mich am MTB fasziniert.
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1985 Gaint Escaper - My first ATB/MTB

Mein erstes ATB/MTB (Bj. 1985) war ein GIANT Escaper aus einem CrMo 4130 Stahlrahmen. Leider ist der Rahmen ca. 1995 nach vielen gemeinsamen Ausflügen in den Bergen am Hinterbau gebrochen. Die Geometrie unterscheide sich von den heutigen MTBs schon erheblich. In den Anfangsjahren hatten die Fahrräder noch einen sehr langen Radstand und einen recht flachen Lenkwinkel und eine gebogene Stahlgabel um die Schwingungen und Schläge etwas abzumildern. Meine Meine Rahmenhöhe lag damals bei 19 Zoll, später habe ich kleinere Rahmengrößen bevorzugt. Insgesamt war das Escaper ein robuster und tapferer Begleiter. Die Ausstattung bestand aus Shimano Daumenschalter SL-MT 60 SIS, Umwerfer und Schaltwerk Shimano Deore XT SIS und Shimano Bio-pace (ovale Kettenblätter) 28/38/48. Bremsen waren Cantilever vorne und U-Brakes hinten und Felgen von Araya, JY 891 Naben und mit einer Serienbereifung in der Größe 26x 1,75. Gesamtgewicht lag bei etwa 13,5 kg. Es gab noch keine Klickpedale (nur Bärentatzen mit oder ohne Käfig). Die Berg-/Biketouren haben aber von Beginn an richtig Spaß gemacht.

1990 GIANT CADEX Alu o. Federung

Dieses Bike wurde viele Jahre sehr hart gefahren, ob im Winter auf Schnee oder auf den zahlreichen Gardaseetouren und in den Alpen. Dieses MTB hat wohl bisher die meisten Kilometer und Stunden auf den Trails und in den Bergen erleiden müssen. Das Giant Cadex Alu habe ich verschenkt.

1996 GT LTS vollgefedert

Das GT LTS wurde von mir individuell zusammengestellt. Der US-Rahmen war für damalige Verhältnisse richtig teuer. Die Hinterbaulager (Horst Link) waren aus Kunststoff und nach meiner Meinung unter dimensioniert. Nicht nur die Lager waren nach kurzer Zeit ausgeschlagen, sondern auch die Lagersitze beschädigt. Das Fahrverhalten war für die Zeit ein echter Fortschritt. Das Gewicht lag bei nur ca.12,5 kg und es war mein erstes MTB mit einer Federgabel (Judy SL 80mm noch mit Elastomere und schwacher Dämpfung) und einem Luftdämpfer von Fox (Fox Air) als Heckfederung. Die Bremsen waren Magura HS 11, die besser zu dosieren waren. Das GT LTS nahm im Vergleich zu meinen ungefederten MTBs vielen Trials am Gardasee die Schwierigkeiten.
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1999/2000 Scott Octan

Dann kam das Scott Octane. Die serienmäßige Doppelbrückengabel von Manitou wurde direkt beim Kauf gegen eine Einfachbrückengabel Marzocchi Z1 130mm getauscht. Auch die Scheibenbremsen, ursprünglich Magura Klara mit Plastikgriffen wurden nach einigen Tagen der Benutzung gegen eine Shimano XT mit Doppelkolben und 160mm Scheiben getauscht. Die Kette schliff bereits im Neuzustand am Hinterbau. Der Austausch nach einer Reklamation dauerte leider einige Wochen. Der neue Hinterbau hatte nach meinem Empfinden etwas mehr Flex. Die Laufräder hatten fetten Mavic DH Felgen, aber nur recht dünne Speichen?. Nach kurzer Fahrzeit gab es bereits einen Speichenbruch am HR und wieder dauerte es Wochen, bis die Reklamation bearbeitet und das LR repariert wurde. Leider wurde die durch den Speichenbruch betroffene Felge durch die Fa. Scott weiterverwendet und nicht ausgetauscht. Die geführten Telefonate und Gespräche mit Verantwortlichen der Fa. Scott über die Probleme mit dem Hinterbau und den langen Wartezeiten bei der Reklamation haben mich persönlich enttäuscht. Nach meinen Eindrücken ist die Kundenbetreuung und der Service bei Scott eher suboptimal. Fazit für mich: Eher kein Scott in Zukunft! Dafür vereinte das Octane einem guten Kompromiss von Up- und Downhill Fahreigenschaften. Die Marzocchi Z1 QR 20 ist ein zuverlässige Gabel und ging bis zum Verkauf immer ordentlich. Vielleicht liegt es an meinen Fahrstil, der natürlich stark geprägt worden ist, durch meine Vergangenheit mit den vielen Rides auf ungefederten Hardtails. Das Octane war auch ein guter Begleiter beim Marathon in Saalbach-Hinterglemm 2004 (World Games of Mountain Bike für Hobbyfahrer) und beim 24h Rennen im Landschaftspark Duisburg 2006 oder auch beim MAXC Trial Burg Schaumburg 2006. Das Gewicht lag mit den von mir gefahrenen Reifen (VR: Swamthing Maxxis 2.5 oder HR: Tioga DH 2.3/Conti 2.5 Diesel) bei etwa 17,5 kg. Das Scott Octane habe ich Anfang 2007 verkauft.
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2001 Canyon Yellowstone Hardtail

Kommen wir zum ersten Canyon Bike. Preisleistung war top, aber die einfache RS Judy Gabel ...naja. Ab 2005 wurde die Gabel gegen eine MZ Drop Off gewechselt. Das Yellowstone hat mehrere Tausend echte Offroadkilometer abgespult. Viele Verschleißteile wie Ketten, Ritzel, Kettenblätter, Laufräder sind bereits einige Male ausgewechselt worden. Das Bike ist nicht mehr richtig schön, aber lange im Gebrauch. Das Canyon hat mich bei meinem härtesten Rennen "Bike radikal" in Flachau im Jahr 2001 mit 4100 hm und 95 km, auf einer tollen Strecke begleitet. Im November 2005 habe ich die gebrauchte MZ Gabel Drop off 130 cm vom Kona Coiler (s.u.) montiert. Das Bike hat durch die längere Gabel einen flacheren Lenkwinkel und das Fahrverhalten wurde, wie erwartet, an steilen Rampen schlechter. Dafür werden meine Handgelenke jetzt deutlich besser geschont. Das Gesamtgewicht ist durch die Gabel und den verbauten DH Felgen und Reifen auf ca.14 - 15 kg geklettert. Aus dem ursprünglichen Racebike ist so ein "Allrounder" Hardtail geworden. Das Bike wurde ab 2008 nicht mehr gefahren und ist im Jahr 2009 ausgemustert worden
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Mit diesem Bike bin ich den ersten Gardasee Marathon anlässlich des Bike Festivals in Riva gefahren. Der Rahmen war aus Stahl (CrMo) und von Anfang an zu weich. Das Oberrohr war sehr lang, damit war auch die Fahrposition sehr gestreckt und unkomfortabel. Das Marin Team war im Neupreis hoch und für mich in der Summe der Eigenschaften ein Fehlkauf ! Mit einem 1.0 Zoll Laufradersatz mit Slickreifen benutze ich dieses Rad noch für eine Straßenrunde.
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